Frequently Asked Questions

Fragen zu AR / VR Anwendungen

  • Bei AR wird der Wirklichkeit ein virtuelles Element hinzugefügt, indem man beispielsweise auf einem Handy oder Tablet-Screen zwar seine tatsächliche Umgebung sieht, diese aber um einen virtuellen Gegenstand ergänzt wird. Darüber hinaus lassen sich Objekte auch erweitern oder in einen völlig neuen Kontext setzen. Nicht zuletzt können mit dieser Technologie komplexe Objekte erklärt werden, indem genaue Einblicke geboten oder erklärende Animationen bzw. Texte eingeblendet werden.
  • Für VR hingegen benötigt man Visualisierungsgerät wie z. B. eine Brille, welche die tatsächliche Umgebung ausblendet und den Träger in eine virtuelle Welt versetzt. Hier gibt es verschiedene Spielarten: Unterscheiden kann man etwa zwischen linearem und non-linearem VR. So bieten etwa 360°-Bilder oder -Videos ein besonderes VR-Erlebnis, ermöglichen jedoch keine Interaktion, wie das v. a. bei der einfachen Darstellung von Objekten mit VR möglich ist. In unserem Workshop zeigen wir Ihnen alle Möglichkeiten.

3D Elemente / Produkte / Daten

  • Bereits vorhandene 3D-Daten sind als Referenz für die Entwicklung der Modelle für unsere Anwendungen sehr hilfreich. In aller Regel sind diese Modelldaten jedoch für die Produktion der Produkte erstellt worden und nicht für Marketingzwecke geeignet. Um die bestmögliche Performance und Qualität bei jeder Anwendung zu erzielen, müssen wir jegliche Produkte so weit wie möglich reduzieren, ohne dabei deren Qualität für den User zu verfälschen. Dies gelingt beispielsweise, indem wir alle unsichtbaren oder innenliegenden Teile entfernen. Anschließend reduzieren wir die außenliegenden Teile, welche für das Auge eines Laien i.d.R. unsichtbar sind. Wem würde es beispielsweise auffallen, ob bei einer Maschine alle Schrauben als sechs-eckige, dreidimensionale Elemente dargestellt werden, oder lediglich als Punkte auf der Oberfläche des Geräts? Für die Performance macht dies jedoch einen immensen Unterschied, da wir so die Datengröße um ein Vielfaches reduzieren können, ohne dabei die Qualität eines Produktes zu beeinträchtigen.
  • Selbstverständlich lassen sich auch Produkte dreidimensional integrieren. Idealerweise klärt man die Anzahl vor der Produktion des virtuellen Messestands, um das Design des Stands für die Menge der Objekte optimieren zu können. Aber auch im Nachgang können Produkte in 3D noch ergänzt werden. Bei Bedarf können diese auch mit 3D-Animationen ausgestattet werden.

Fragen zur Kompatibilität mit verschiedenen Geräten

  • Wir bemühen uns, unsere Anwendung stets auf dem neuesten Stand der Technik zu entwickeln. Unsere virtuellen Messestände basieren daher standardmäßig auf der Technologie WebGL2, welche von den Browsern Google Chrome, Microsoft Edge und Mozilla Firefox unterstützt wird. Apple arbeitet an einer eigenen Technologie, um 3D-Inhalte im Web darzustellen. Ein Ende dieser Entwicklungsarbeit ist leider nicht absehbar.
  • Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um virtuelle Messestände dennoch für mobile Geräte oder Safari-Browser verfügbar zu machen, wenn dies die Zielgruppenanalyse nahelegt. Im persönlichen Gespräch beraten wir Sie gerne, wie solche Fallbacks bestmöglich integriert werden können. Ggf. macht es sogar Sinn, auf WebGL 1.0 zu setzen. Das ist zwar technisch aufwendiger und limitierter, dafür läuft die Technologie auf 98% aller mobilen Geräte.
  • Für Apple und Android-Geräte müssen separate Apps veröffentlicht werden. Es kann die gleiche Datengrundlage genutzt werden; allerdings sind bei jeder App Code-Anpassungen notwendig, damit sie auf beiden Betriebssystemen mit den jeweiligen Technologien funktioniert.
  • Wichtig ist zudem die Leistungsfähigkeit technischer Endgeräte. Technologien zur Nutzung von AR-Anwendungen erfordern mehr Rechenleistung und ein neueres Gerät.
  • Auch das User-Interface spielt eine Rolle. Wurde eine App z. B. ursprünglich zur Anwendung auf einem Tablet entwickelt, ist die Bedienung auf einem viel kleineren Handy-Screen u. U. nicht benutzerfreundlich. Daher kann es notwendig sein, UI-Anpassungen vorzunehmen, um damit auch auf Smartphones eine angenehme Bedienung zu erreichen.
  • Grundsätzlich empfiehlt es sich daher immer, vor der Entwicklung einer App die konkrete Zielgruppe zu definieren und zu analysieren, welche Geräte diese Zielgruppe nutzt. Damit kann das Budget möglichst effizient eingesetzt werden.

Kompatibilität mit verschiedenen Geräten

Fragen zur User Experience im virtuellen Messestand

  • Ja, es ist möglich, eine Person in 3D zu scannen oder hochauflösende Fotos des Kopfes einer Person (von der Seite und von vorne) zu nutzen, um daraus ein 3D-Modell mit bis zu 90% Ähnlichkeit zu erstellen.
  • Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie sich ein Kunde durch einen virtuellen Messestand bewegen kann. 3D-erfahrene Nutzer können sich eigeständig durch die virtuelle Umgebung klicken. Alternativ kann ein Avatar den User begrüßen und seine Hilfe anbieten. Er kann den User auch in einer Guided-Tour durch die Inhalte führen, etwa wenn die Inhalte in einer ganz bestimmten Reihenfolge angesehen werden sollen (Stichwort Storytelling) oder wenn die Usergruppe sehr heterogen ist und auch weniger 3D-affine User die virtuelle Welt entdecken sollen.
  • Ja, ein virtueller Messestand kann einsprachig, zweisprachig oder sogar vielsprachig eingerichtet werden. In einem mehrsprachigen Messestand sollten jedoch Grafiken, Produktinformationen usw. ebenfalls mehrsprachig vorhanden sein. Zu überlegen ist bei zwei- oder mehrsprachiger Ausrichtung, ob die Sprache automatisch anhand der Browsersprache bzw. Systemsprache des Users oder manuell ausgewählt werden soll.
  • Manche virtuellen Messestände liegen offen zugänglich auf Websites, andere sind erst nach einem Log-in erreichbar. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile und beeinflussen die Art des User-Trackings. Es gibt grundsätzlich drei Wege, User-Journeys zu tracken. Erstens kann darauf grundsätzlich verzichtet werden. Zweitens kann ein allgemeines Tracking von Klicks o. ä. mit Verknüpfung zu Google Analytics eingerichtet werden. Drittens kann sogar ein personalisiertes Tracking von User-Journeys mit Verknüpfung zum Kunden-CRM verwendet werden.
  • Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Zugang zu einem virtuellen Messestand zu regulieren. Er kann öffentlich zugänglich ohne Beschränkung oder öffentlich zugänglich nach Anmeldung sein. Darüber hinaus kann man zusätzlich zu einer Anmeldung eine Freigabe durch Mitarbeiter verpflichtend machen. Nicht zuletzt kann der Zutritt auch lediglich via persönlicher Einladung ermöglicht werden.
  • Ein virtueller Messestand ist kein Produkt von der Stange – mehr dazu auf unserer Infoseite!

Kann der virtuelle Messestand mit weiteren Systemen verknüpft werden? Entstehen Synergien?

  • Ja, wir können unseren virtuellen Lösungen nahezu mit allen Systemen verknüpfen, sodass alle Daten direkt im System des Kunden gespeichert werden und keine internen Ressourcen zum Übertragen von Informationen gebunden werden.
  • Ja, wir können auf PDFs verlinken und jede Folie einer PowerPoint-Präsentation als Bild exportieren. Animierte Folien können jedoch nicht exportiert werden. Wir empfehlen unseren Kunden in der Regel sogar, bereits existierenden Marketing-Content zu nutzen, um die Kommunikation mit der Zielgruppe einheitlich zu halten.
  • Ja, durch verschiedene Tools können User im virtuellen Messestand Kontakt mit dem Unternehmen aufnehmen. Das kann zum Beispiel ein Kontaktformular sein, erreichbar über einen Button, oder auch ein Hinweis durch den Avatar oder auf einem 3D-Objekt wie z. B. Visitenkarten oder Telefone. Alternativ lassen sich Links auf bestehende Kontaktformulare oder sogar ein Kommunikationstool einbinden, mit dem der User jederzeit direkt Kontakt per Telefon- oder Videocall mit dem Unternehmen aufnehmen kann.
  • Mit Erweiterungen kann der virtuelle Messestand bzw. die virtuelle Messewelt als Eventplattform genutzt werden. Auf verschiedenen 3D-Objekten können z. B. Livestreams direkt im virtuellen Messestand angezeigt werden. Bei einem Klick auf das Objekt öffnet sich entweder der Stream im Vollbild-Modus oder eine Veranstaltungsseite mit Add-ons wie Chat-Optionen oder Umfragen. Selbst vergangene Webinare können eingebunden und etwa im Gegenzug für eine Newsletter-Anmeldung oder Registrierung zugänglich gemacht werden. Sprechen Sie uns gerne auf die Möglichkeiten rund um Live-Events an!
  • Die Integration eines Content-Management-Systems (CMS) macht insbesondere bei häufigen Änderungen von Inhalten Sinn. Wenn nur ab und zu einzelne Inhalte ausgetauscht werden, ist es günstiger, diese Änderungen in Auftrag zu geben.