Digitale Produktpräsentation: Nachhaltig, zukunftstauglich, krisenfest

Mit Augmented Reality (AR) den virtuellen Messeauftritt verwirklichen

Keine Frage: Wer den Bekanntheitsgrad seiner Produkte oder Dienstleistungen steigern möchte, sollte mit einem gelungenen Auftritt bei entsprechenden Messen präsent sein. Bei einem Messeauftritt können bekanntermaßen viele Kontakte mit potenziellen Kunden geknüpft und so Geschäfte angebahnt werden.

Was sich in der Theorie ganz einfach anhört, ist jedoch für viele Unternehmen aufgrund der Art ihrer Produkte schwierig umzusetzen oder gar nicht erst realisierbar. Wenn beispielsweise eine Maschine riesige Ausmaße hat oder ihr Nutzen nur im Kontext einer größeren Produktionsstrecke erkennbar wird, übersteigen der logistische Aufwand und die Kosten für einen Messeauftritt schnell jedes Maß. Gleiches gilt für Maschinen, die für Messen oder Transporte generell nicht versichert werden können, weil sie eine hochkomplexe Technik aufweisen oder ganz einfach hochpreisig sind.

In so einem Fall muss auf die Produktpräsentation jedoch nicht verzichtet werden. Dafür gibt es digitale Alternativen, die mit vielen Vorteilen verbunden sind.

PowerPoint, Slideshow, YouTube: Alles andere als Werbekracher

Wenn Unternehmen in die digitale Produktpräsentation einsteigen wollen, ist der Beginn meist recht holprig. Oft werden dann im Unternehmen vermeintliche Spezialisten identifiziert, die schon mal irgendwas in die Richtung gemacht haben. Hat nicht Mitarbeiter XY auf der letzten Firmenfeier das abgelaufene Jahr so nett präsentiert? Herr Soundso betreibt doch Fotografie als Hobby – kann der nicht auch mal was für uns machen? Die Dame aus der Buchhaltung macht viel mit Social Media – warum nicht auch für unsere Firma?

Die Folgen solcher rustikalen Ansätze sind in ihrer Qualität häufig überschaubar. Bekannt sind etwa PowerPoint-Präsentationen, die mit ihrem Design und Umfang zu größtmöglicher Langeweile einladen. YouTube quillt über vor Videos, die schlecht geschnitten sind, mit befremdlicher Musik unterlegt wurden und allenfalls zu einem Schmunzeln einladen. Und geläufig sind auch Websites, die mit umfangreichen Bildergalerien etwas präsentieren wollen, jedoch vielmehr zu hohen Abbruchraten führen. Dabei kann die digitale Produktpräsentation so viel mehr!

Die digitale Produktpräsentation: technische Spielerei oder echte Alternative?

Ob Immersion, interaktives Marketing oder digitale Produktpräsentation: Es gibt viele Begriffe, mit denen versucht wird, die zahlreichen Trends des digitalen Zeitalters unter einen Hut zu bringen. Doch egal, welche Spielart jeweils gemeint ist: Immer geht es darum, ein bestimmtes Produkt digital zu präsentieren.

Beispiel Virtual Reality: Hier wird ein Produkt vollständig digital aufbereitet und in eine gleichermaßen virtuelle Umgebung gestellt. Damit lassen sich vollständig künstliche Werbewelten schaffen.

Beispiel Augmented Reality: Bei dieser Variante wird lediglich das Produkt digital rekonstruiert und z. B. via Kamerafunktion in eine echte Umgebung gestellt. Künstliche Werbewelt und Realität verschwimmen hier ineinander.

Interaktives Produktmarketing ersetzt damit – unabhängig von der gewählten Variante – auf digitale Art und Weise das klassische Schaufenster. Unbeantwortet bleibt bis hierher jedoch die Frage, an welcher Stelle die digitale Produktpräsentation eingesetzt werden kann. Wir machen dazu zwei Vorschläge!

1. Die virtuelle Messe

Wer sein Unternehmen z. B. mangels Mitarbeiter nicht auf einer echten Messe präsentieren möchte, dem steht der Weg in die virtuelle Alternative offen. So gibt es seit einiger Zeit Webmessen, die vollständig online und damit ortsungebunden ablaufen. Abgesehen vom realen Messestand sollen mit virtuellen Messen alle Vorteile von echten Messen abschöpfbar gemacht werden. Wie das geht?

Über eine Website werden komplette Messen digital abgebildet. Die Idee dahinter ist nicht anders als bei analogen Messen, d. h. Besucher sollen Unternehmen kennenlernen, Unternehmen können ihr Portfolio vorstellen, Kontakte können geknüpft und Geschäfte angebahnt werden. Webinare spiegeln dabei Vorträge wider, Chatrooms oder Online-Calls ersetzen das persönliche Gespräch im digitalen Raum. An den virtuellen Messeständen werden Informationsmöglichkeiten wie Erklärtexte, Bildergalerien, Produkt-FAQs oder Videos angeboten.

Für digitale Messen gilt dabei das gleiche Prinzip wie für reale Messen: Wer auffallen und in Erinnerung bleiben möchte, muss etwas Besonderes bieten. Interaktive Produktvisualisierungen sorgen für mitreißenden Content. So können Sie User nicht nur informieren, sondern auch einbeziehen, zu Aktivität ermuntern, die Verweildauer am Messestand erhöhen und dafür sorgen, dass sich Ihr Produkt in die Erinnerung regelrecht einbrennt.

2. WebGL: Produktpräsentation im Browser

Noch persönlicher ist die Produktpräsentation im eigenen Browser auf dem Desktop-PC oder via Smartphone. Dann können sich Interessenten jederzeit und an jedem Ort über ein bestimmtes Produkt individuell informieren. Dabei handelt es sich jedoch mehr als um einen reinen Informationsabruf, denn die Interaktivität der Präsentation sorgt für einen spielerischen Austausch, der den Nutzer dazu auffordert, mitzumachen und sich in das Produkt hineinzudenken. Und das alles in Echtzeit!

Mit dieser Form der Produktpräsentation sorgen Sie für größtmögliche Informationsfreiheit bei Ihren Interessenten. Die User werden das zu schätzen wissen und regelrecht begeistert sein, wenn Ihr Content dank Animation informiert, erklärt, unterhält und am Ende echte Emotionen auslöst!

Hochkomplexe oder sehr große Produkte spielerisch und digital präsentieren

Das digitale Produktmarketing bietet viele Vorteile, egal ob virtuelle Messe oder WebGL-Content:

· Informationen werden (idealerweise) auf spielerische Art und Weise vermittelt;

· Interaktionsmöglichkeiten sind deutlich vielfältiger;

· das Wissen rund um ein Produkt kann rund um die Uhr abgerufen werden;

· die Reichweite der digitalen Produktpräsentation ist um Welten höher als bei üblichen Messen;

· Nutzer-Statistiken lassen sich schnellstmöglich ermitteln;

· Reise- oder Transportkosten werden vollständig vermieden;

· der Austausch mit dem User bzw. potenziellen Kunden ist umstandslos möglich.

Und das alles, ohne die Vorteile einer klassischen Messe zu verlieren!

Nichts bleibt für die Ewigkeit – außer virtuelle Produktpräsentation

Messe vorbei, Stand eingepackt, Heimreise überstanden. Sicherlich sind Messen wahre Highlights im Jahreskalender von Unternehmen und Besuchern. Doch so schnell solche Highlights kommen, so rasch sind sie auch wieder vorbei.

An dieser Stelle kann das digitale und interaktive Produktmarketing seinen größten Trumpf ausspielen: Ist der Content in welcher Form auch immer erst einmal erstellt, bleibt er dauerhaft verfügbar. Angesichts der anhaltenden Debatte um Nachhaltigkeit ein riesiger Vorteil!

Wer seine Produktpräsentation fit machen möchte für das digitale Zeitalter, sollte darüber nachdenken, einen Teil des Marketingbudgets in die interaktive Produktpräsentation zu stecken. So trägt Ihr Marketing einen wichtigen Teil zur digitalen Transformation Ihres Unternehmens bei. Außerdem schaffen Sie damit eine sichere Alternative für den Fall, dass eine eingeplante Messe einmal abgesagt werden sollte, wie es etwa durch das Umgreifen des Corona-Virus über Wochen hinweg geschah.

Sie haben Fragen zum interaktiven Produktmarketing? Wir helfen Ihnen gerne weiter: Erfahren Sie mehr darüber, wie wir arbeiten!


| by mld digits