Was ist Virtual Reality (VR)?

Virtual Reality (VR) ist eine Technologie, mit deren Hilfe eine Wirklichkeit vollständig in einer virtuellen Welt erzeugt wird. Der Anwender taucht dabei in Echtzeit vollständig in die virtuelle Realität ein. Anders als bei Augmented Reality (AR) hat der Nutzer somit keinerlei Bezug mehr zu „echten“ Gegenständen – er steht mitten in einer digitalen Welt.

Was sind Vorteile von Virtual Reality (VR)?

Wer im Produktmarketing auf Virtual Reality (VR) setzt, ermöglicht dem Nutzer eine ganz besondere Form der Erfahrung. Damit werden Nutzer in die Lage versetzt, etwas zu erleben, was sonst völlig undenkbar wäre. Dazu gehören gefährliche Abenteuer oder Reisen in phantastische Welten. Denkbar sind aber auch Erlebnisse mit Dingen, die extrem selten sind oder noch gar nicht existieren. Selbstverständlich lassen sich mit VR Gegenstände präsentieren, die schlicht zu teuer für eine Ausstellung vor Ort sind.

Wie wird Virtual Reality (VR) zur Produktwerbung eingesetzt?

Vor diesem Hintergrund lässt sich Virtual Reality selbstverständlich auch zur Produktwerbung einsetzen. Und das geschieht immer öfter, weil VR-Anwendungen mittlerweile technisch machbar sind. Gerade Messen und Events bieten sich hierfür an, aber auch Ausstellungen oder sonstige Veranstaltungen für die Produktpräsentation.

Interessant wird es gerade dann, wenn eine Maschine präsentiert werden soll, die sich noch im Entwicklungsstadium befindet oder von der lediglich ein erster Prototyp existiert. Denkbar ist auch, ein Objekt zu visualisieren, das nur einmal produziert wurde, weil es schlicht zu teuer ist. Ferner können dank VR solche Unikate an ihrem Standort belassen werden, die unter keinen Umständen einen Schaden erleiden dürfen. Nicht zuletzt lassen sich auch solche Gegenstände per VR darstellen, deren Transport z. B. zu einer Messe unbezahlbar wäre.

Einziger Nachteil von Virtual Reality auf Events oder Messen ist, dass durch die vollständige Simulation der persönliche Austausch zumindest vorübergehend unterbunden wird. Von daher setzen wir vorzugsweise auf interaktive Anwendungen oder eben Augmented Reality.

Gebräuchlicher sind VR-Anwendungen aus diesen Gründen eher in anderen Bereichen. So wird die Technologie oft für Trainings oder Simulationen zu Übungszwecken eingesetzt. Beispielsweise verwendet das US-Militär VR-Brillen, um Fallschirmsprünge zu simulieren. Häufige Verwendung findet VR zudem bei Freizeitanwendungen: So kann man etwa virtuell im Weltraum fliegen, weit entfernte Museen besuchen oder besondere kulturelle Stätten betrachten.

Lassen sich VR-Projekte ins Web bringen?

Grundsätzlich ist es machbar, Virtual-Reality-Projekte ins Web zu bringen. Allerdings geht das nicht ohne gewisse Einbußen bzw. Anpassungen.

Die größten Beeinträchtigungen müssen mit Sicherheit mit WebGL hingenommen werden. Mindestens ein Drittel der Leistung dürfte durch den Umweg über den Browser abfallen. Außerdem besitzen alle Browsertypen nur ein beschränktes Maß an Speicher, was die Performance ebenfalls hemmt.

Problematisch sind zudem die unterschiedlichen Endgeräte der Benutzer. Es bringt einen enormen Aufwand mit sich, VR-Projekte auf jedes Endgerät abzustimmen. Als eine günstige Lösung dieses Problems hat sich Cardboard VR erwiesen – dessen Qualität ist jedoch äußerst überschaubar.

Eine abgespeckte Variante für die Übertragung von VR-Projekten ins Web sind Stereo-360°-Exports. Der virtuelle Eindruck lässt sich damit jedoch nur eingeschränkt duplizieren; die Experience des Nutzers ist spürbar anders und kommt nicht an Virtual Reality heran. Gleiches gilt für WebVR, das v. a. für Gaming und Simulationen verwendet wird.

Was ist der Unterschied zwischen Augmented Reality und Virtual Reality?

Virtual Reality und Augmented Reality haben die gleiche Basis, die aus mehreren Komponenten besteht. Erstens liegt beiden eine Game Engine zugrunde, was sowohl AR als auch VR ein spielerisches Element verleiht. Zweitens basieren beide auf Content, sprich: Inhalte, die das Gerüst der virtuellen Welt bilden. Drittens überzeugen AR und VR mit Logik. Ein Bruch in der Konsistenz führt unweigerlich zur Sprengung der computergestützten Wirklichkeit. Viertens zehren beide von einer hohen Qualität, die zum Echtheitscharakter der virtuellen Welt stark beiträgt.

Bei Virtual Reality wird eine ausnahmslos virtuelle Welt erzeugt, die keinen Bezug mehr zur Realität hat. Die echte Umgebung wird vollkommen ausgeblendet zugunsten einer digitalen Wirklichkeit. Um Virtual Reality nutzen zu können, ist entsprechendes technisches Equipment notwendig. Oft wird dazu eine Datenbrille eingesetzt, um visuelle Eindrücke zu erzeugen. Mit einem Steuerungsgerät bzw. einem Controller können User zudem durch die virtuelle Welt navigieren. Der Nutzer taucht dadurch vollständig in eine künstliche Welt ein, die neu geschaffen wird. Eine Spielart davon ist Mixed Reality (XR), bei der physische Objekte in eine VR-Umgebung integriert werden. So sind beispielsweise Sensorbänder erhältlich, die man an Gegenstände anbringen kann, um deren Position in den virtuellen Raum zu übertragen.

Augmented Reality hingegen unterscheidet sich deutlich von Virtual Reality: Hier verschmelzen Realität und virtuelle Simulation zu einer gemeinsamen Welt. Es soll der Eindruck entstehen, als ob Wirklichkeit und AR eins wären. Das gelingt immer dann, wenn AR authentisch bleibt und keine künstliche Überhöhung der echten Welt anstrebt.

Eines ist uns noch wichtig: Leider wird Virtual Reality oft mit 360°-Videos gleichgesetzt. Allerdings handelt es sich dabei um zwei ganz unterschiedliche Konzepte. Virtual Reality erzeugt eine neue virtuelle Welt, während 360°-Videos nichts anderes als Rundumaufnahmen der echten Welt oder im äußersten Fall Stereo-Aufnahmen mit Tiefenwirkung sind.

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